Wann ist ein Hund alt – und was bedeutet das für den Alltag?

Das Alter eines Hundes lässt sich nicht pauschal festlegen. Besonders bei Mischlingen und Tierschutzhunden kennt man oft das genaue Geburtsdatum nicht. Viel wichtiger als die Zahl sind die Veränderungen im Verhalten und Körper.

Typische Merkmale älterer Hunde:

Mehr Schlaf und Ruhepausen

Längere Erholungszeiten nach Spaziergängen

Abnehmende Sinnesleistungen (Sehen, Hören, Riechen)

Steifheit oder Gelenkprobleme

Mehr Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit

 

Praktische Tipps für Seniorhunde

Schlafplatz anpassen: Weich, rutschfest, zugluftgeschützt – und gut erreichbar ohne hohe Sprünge.

Bewegung dosieren: Lieber mehrere kurze Spaziergänge als lange Touren. Gelenke werden so geschont.

Ernährung überdenken: Senior-Futter oder leicht verdauliche Kost mit hochwertigem Eiweiß. Kalorienbedarf sinkt – Nährstoffbedarf nicht!

Futterumstellungen langsam: Immer über mehrere Tage, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden.

Vorsorge ernst nehmen: Einmal jährlich Blutkontrollen (Leber, Niere, Schilddrüse, Zuckerwerte).

Kopf auslasten: Nasenarbeit, kleine Tricks oder langsame Suchspiele statt körperlicher Anstrengung.

Ausreichend Wasser: Gerade ältere Hunde trinken oft zu wenig – Trinkgewohnheiten beobachten.

Rituale & Nähe: Senioren genießen Sicherheit, klare Tagesabläufe und liebevolle Zuwendung.

Seniorhunde bringen oft eine besondere Ruhe, Weisheit und Tiefe in den Alltag. Sie sind vertraut mit ihren Menschen, genießen Nähe intensiver und können mit kleinen Dingen sehr zufrieden sein.

Ein Hund, der alt wird, ist vor allem eines,ein Geschenk!